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Anfrage / Inquiry

INFO FÜR TIERBESITZER

Wenn Sie Ihr Tier bei uns vorstellen wollen, dann vereinbaren Sie bitte einen Termin ( Tel 0732 672821).

 

Genaue Augenuntersuchungen nehmen Zeit in Anspruch und wir wollen Ihr Tier in Ruhe und detailliert untersuchen. Sie sind während der Untersuchung bei Ihrem Tier.

 

Bitte bringen Sie uns Ihre schon verwendeten Medikamente mit und lassen Sie uns auch wissen, welche anderen Erkrankungen  Ihr Tier hat und  welche Medikamente verabreicht werden müssen. Nehmen Sie uns bitte auch aktuelle Laborbefunde mit.

 

Fragen beanworten wir gerne und wir zeigen Ihnen auch, wie Sie die Augen Ihres Tieres am besten behandeln können.

 

Bei Überweisungen informieren wir Ihren behandelnden Tierarzt über die Untersuchung und von uns geplante Behandlung.

 

Um Augenveränderungen bewerten zu können müssen wir die Patienten untersuchen; haben Sie bitte Verständnis, dass ohne Untersuchung keine Augenveränderung eingeschätzt oder bewertet werden  bzw keine Therapie empfohlen werden kann.

 

Unsere Tiere haben – wie wir Menschen – 2 Augen und diese möchten wir gerne, wenn möglich, gesund erhalten.

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Augenuntersuchung

Augenuntersuchung bei Hund und Katze – um den Durchblick zu bewahren!

 

Eine Augenuntersuchung sollte bei jedem Hund und bei jeder Katze durchgeführt werden, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Erkrankungen rechtzeitig behandeln zu können.

Unsere Tiere haben auch nur zwei Augen und es ist daher wichtig die Augengesundheit möglichst lange zu erhalten und ihnen damit eine Lebensqualität mit Durchblick bis ins hohe Alter zu ermöglichen.

Für eine Augenuntersuchung ist keine Narkose oder Sedierung notwendig und der Besitzer bleibt während der gesamten Untersuchung beim Tier. Bei der Untersuchung wird mit unterschiedlichen Lichtquellen ins Auge des Patienten geleuchtet, um Veränderungen zu sehen. Werden Veränderungen gefunden, sind zusätzliche Untersuchungen notwendig, wie zum Beispiel eine Messung der Tränenflüssigkeit (Schirmer Tränentest), eine Färbung der Hornhaut (Fluoreszein), Augendruckmessung (Tonometrie), eine Funktionsprüfung der Netzhaut (Elektroretinogramm) und bei Bedarf noch zusätzliche Spezialuntersuchungen.

Die Fachtierarztpraxis Leonding bietet für ihren vierbeinigen Liebling detaillierte Augenuntersuchungen in ruhiger Umgebung und mit gut ausgebildeten Spezialisten an. Hat ihr Tier ein Augenproblem oder wollen sie eine ophthalmologische Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen, wenden sie sich telefonisch an unsere Rezeption. Wir vereinbaren gerne mit Ihnen einen Termin bei Dr. Benz, Diplomate ECVO. Wir führen eine Terminambulanz um für jeden Patienten ausreichend Zeit zu haben. Notfälle werden natürlich zu den Öffnungszeiten immer behandelt.

 

 

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Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Augenuntersuchung

Der richtige Zeitpunkt für eine Augenuntersuchung ist immer dann, wenn Augen ein Problem haben.

Immer wenn Rötungen, Trübungen, Scherzhaftigkeit, Augenausfluss an den Augen oder eine Veränderung der Sehfähigkeit auftritt, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser schaut sich das veränderte Auge an, stellt eine Diagnose und startet eine Therapie. Wenn die Therapie innerhalb weniger Tage keine Wirkung und Verbesserung zeigt, sollte möglichst schnell ein Augenspezialist aufgesucht werden. Ein Augenspezialist/-in ist ein Tierarzt/-in, der eine vertiefende Ausbildung im Fachgebiet der Augenheilkunde (Ophthalmologie) absolviert hat. Zusätzlich hat er/sie Spezialgeräte zur Verfügung, um das Auge noch detaillierter untersuchen zu können. Bei Fachtierarzt Leonding haben Dr Karin Holler und Dr Petra Benz eine Spezialausbildung für Ophthalmologie und können die Augen ihres Tieres genau untersuchen.

Einen Augenuntersuchung ist aber auch sinnvoll, wenn noch kein grobes Augenproblem besteht und sie vielleicht einfach nur wissen wollen, ob ihr Tier normal sieht und ob die Augen gesund sind. Auch dann können sie sich an unsere Rezeption wenden und einen Termin bei unseren Spezialistinnen bei Fachtierarzt Leonding vereinbaren.

Bei Hunden und Katzen, die für die Zucht eingesetzt werden, muss eine Augenzuchtuntersuchung vor dem Zuchteinsatz durchgeführt werden. Dieser Check der Augen ist so wichtig, um die Augengesundheit zu gewährleisten und damit bestimmte erbliche Augenerkrankungen nicht weitergegeben werden. Auch diese Spezialuntersuchung kann bei Fachtierarzt Leonding durchgeführt werden.

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Hilfe mein Tier ist blind!

Schlechtes Sehen oder eine Blindheit kann bei all unseren Haustieren auftreten, beeinträchtigt unsere vierbeinigen Lieblinge in ihrer Lebensqualität und sollte daher nicht ignoriert werden.

Schlechtes Sehen kann sich unterschiedlich darstellen. Manche Hunde zeigen nur tollpatschiges Verhalten, andere laufen gegen Gegenstände oder finden ihr Spielzeug nicht mehr oder wollen bei bestimmten Lichtverhältnissen nicht mehr über die Stiege gehen. Egal wie ihr Haustier anzeigt, dass es schlechter sieht, es sollte auf alle Fälle ein Tierarzt oder ein Augenspezialist aufgesucht werden. Dieser kann mit Spezialgeräten das Auge genau untersuchen und feststellen, ob die Ursache und wo die Ursache im Auge liegt. Eine Trübung der Hornhaut oder Linse können Ursache für schlechtes Sehen sein. Aber auch diverse Erkrankungen der Netzhaut können eine Blindheit auslösen. In selten Fällen funktioniert aber auch der Sehnerv oder die Verarbeitung im Gehirn nicht richtig und die Ursache für die Erblindung ist dort zu suchen. Bei manchen Erkrankungen kann ihrem Tier durch eine Operation oder durch adäquate Therapie mit Medikamenten geholfen werden, manche Erkrankungen lassen sich jedoch nicht behandeln. Wichtig ist, dass sie möglichst rasch nach Auffallen der Symptome beim Tierarzt vorstellig werden. Denn gerade bei plötzlich auftretenden Blindheiten zählt jede Minute!

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Die richtige Applikation von Augenmedikamenten bei Hund und Katze

Leiden Hunde oder Katze an einem Augenproblem, ist die Gabe von Medikamenten lokal am Auge in vielen Fällen unbedingt notwendig.

Es stehen entweder Augentropfen oder Augensalben zur Verfügung. Bei Augentropfen ist bei jeder Gabe ein 1 Tropfen pro Auge ausreichend. Am besten sollte das Tier nach oben schauen und die Tropfen direkt auf das Auge oder in den Bindehautsack gegeben werden. Bei Salben sollte ein ca reiskorngroßes Stück in den Bindehautsack appliziert werden. Müssen mehrere Medikamente hintereinander verabreicht werden, sollte immer ein Abstand von 20 Minuten eingehalten werden und Tropfen vor der Salbe gegeben werden.  Ist man bei der Verabreichung der Augenmedikamente zu zweit, kann einer den Kopf fixieren und der Zweite die Augenmedikamente applizieren.

Sind sie bei der Applikation von Augenmedikamenten unsicher, bitten sie ihren behandelten Tierarzt Ihnen die Verabreichung noch einmal am Tier zu zeigen.

Haben sie das Gefühl, dass die Augenmedikamente für ihr Tier schmerzhaft sind oder nicht zum gewünschten Erfolg führen, besprechen sie dies umgehend mit ihrem Tierarzt.

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Augenzuchtuntersuchung

Bei zahlreichen Hunderassen und auch bei einigen Katzenrassen muss vor einer Zuchtzulassung die Augengesundheit überprüft werden, um erbliche Augenerkrankungen auszuschließen.

Bei Fachtierarzt Leonding darf diese Untersuchungen durch die Spezialistin Dr Petra Benz, DECVO durchgeführt werden.

Zur Untersuchung müssen sie lediglich den Stammbaum des Tieres mitbringen. Bei der Untersuchung muss das Tier am Tisch sitzen oder liegen und wird durch den Besitzer leicht am Kopf festgehalten. Mit unterschiedlichen Geräten (Handspaltlampe, direkte und indirekte Ophthalmoskopie) wird das Auge des Patienten vor und nach Weitstellen der Pupille von der Augenumgebung, über die Hornhaut bis zur Netzhaut genau untersucht. Am Ende der Untersuchung erhalten sie ein ausgefülltes Zertifikat, das den Augenbefund bestätigt. Für die Untersuchung müssen sie ungefähr 30-40 Minuten einplanen.

Sollten Sie noch Fragen zu dieser Untersuchung haben oder einen Termin benötigen, melden sie sich telefonisch oder per Mail bei uns. Dr. Petra Benz steht Ihnen für Rückfragen während den Ordinationszeiten gerne zur Verfügung.

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Wie gut sieht mein Hund eigentlich?

Im Allgemeinen sind Hunde eher kurzsichtig (ca. -0,3 D), wobei im Gegensatz zum Menschen die Fehlsichtigkeiten beim Hund sehr gering ausfallen. Dennoch kann die Kurzsichtigkeit im Alter zunehmen und es hängt auch davon ab, ob ein Hund eher im Freien oder in einer Wohnung gehalten wird. Zusätzlich bestehen auch Rasseunterschiede. Zum Beispiel sind Deutsche Schäferhunde, Collies und der Pudel generell kurzsichtig. Hingegen neigen der Alaskan Malamute und der Australien Shepherd eher zur Weitsichtigkeit.

Sehtests gestalten sich bei unseren vierbeinigen Begleitern schwieriger als in der Humanmedizin, da der Hund die Buchstaben und Zahlen nicht von der Tafel ablesen kann. Aber die Skiaskopie bietet eine Möglichkeit, eine Fehlsichtigkeit zu diagnostizieren.

Bewegungen können von Hunden sehr viel besser wahrgenommen werden als starre Objekte. Diese Eigenschaft machen sich zum Beispiel Beutetiere zu Nutze. Ein Reh vernimmt einen Hund in der Ferne. Es bleibt sofort wie angewurzelt stehen, weil es somit vom Hund viel schwerer gesehen werden kann. Sobald es die Flucht ergreift, kann der Hund es viel besser wahrnehmen und die Verfolgung aufnehmen.

Auch das Farbsehen ist beim Hund unterschiedlich zum Menschen. Hunde können nur rote und blaue Farbnuancen wahrnehmen. Grüne Farbtöne können nicht gesehen werden.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Fehlsichtigkeiten bei Hunden eher eine untergeordnete Rolle spielen, aber es sollte nicht vergessen werden, dass die Wahrnehmung von Farben und Bewegung eine andere ist als bei uns Menschen. Zusätzlich kann der Hund visuelle Defizite hervorragend durch Geruch- und Gehörsinn kompensieren.

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Die Brille für den Hund!

Optische Brillen sind in der Veterinärmedizin nicht notwendig. Man weiß aus klinischen Untersuchungen, das Fehlsichtigkeiten beim Hund kaum eine Rolle spielen, daher ist auch eine Korrektur von Fehlsichtigkeiten nicht notwendig.

Es gibt aber Erkrankungen am Hundeauge, die durch UV-Licht entstehen oder verschlechtert werden, wie zum Beispiel eine Schäferkeratitis oder ein trockenes Auge. In diesen Fällen kann eine Schutzbrille mit UV-Filter helfen, um eine Progression der Erkrankung zu verhindern. Sieht ihr Hund bereits schlechter (Trübungen der Hornhaut, Trübungen der Linse, Netzhautveränderungen) kann eine Schutzbrille auch Verletzungen am Auge verhindern.

Die Brille für den Hund kommt aber einfach nur als Schutz des Auges zum Einsatz. Jagdhunde, Rettungshunde und Lawinenhunde tragen die Brillen, um vor Verletzungen im Einsatz geschützt zu sein. Auch wenn ihr Hund gerne Cabrio fährt, sollte über eine Schutzbrille nachgedacht werden.

Sind sie an einer Schutzbrille für ihren vierbeinigen Liebling interessiert, wenden sie sich an Dr Petra Benz. Sie wird sie gerne beraten, um die optimale Brille für ihren Hund zu finden.

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Mein Tier lässt sich vom Tierarzt nicht untersuchen – gibt es trotzdem eine Möglichkeit eine Augenuntersuchung durchzuführen?

In 95% der Fälle lassen unsere vierbeinigen Patienten eine Augenuntersuchung ohne Probleme durchführen. Auch wenn sie anfänglich unruhig sind, merken sie sehr schnell, dass nichts Schlimmes passiert. Hund und Katze werden zur Untersuchung auf den Untersuchungstisch gesetzt und in der Regel vom Besitzer selbst oder von einem Assistenten festgehalten.  Jedes Tier braucht unterschiedlich lange Zeit, um die Nervosität ab zu legen. Wir versuchen auf jeden Patienten individuell ein zu gehen und die notwendige Zeit aufzubringen.

In manchen Fällen ist aber aufgrund von hochgradiger Schmerzhaftigkeit oder aufgrund schlechter Erfahrungen, die Situation und die Untersuchung schwierig. Wir versuchen immer das Augenproblem zu versorgen, auch wenn in manchen Fällen eine Sedierung notwendig ist. Dies ist aber nicht die Regel, sondern die Ausnahme. In vielen Fällen ist die Augenuntersuchung ohne Zwangsmaßnahmen möglich. Merken wir das ein Tier sehr ängstlich ist, bieten wir auch die Möglichkeit von Übungseinheiten an, um die zukünftigen Untersuchungen für alle Beteiligten stressfreier zu gestalten.

Haben sie ein sehr ängstliches Tier und würden trotzdem gerne eine Augenuntersuchung durchführen lassen, setzten sie sich gerne mit Dr. Petra Benz in Verbindung. Gemeinsam finden wir einen Weg ihrem vierbeinigen Liebling zu helfen.

Fachtierarzt für Kleintiere, Leonding Dr. Holler KG
Leitung: Dr. med. vet. Karin Holler

www.tieraugenarzt.at

Mayrhansenstr. 21 ● A-4060 Leonding
Telefon +43 732 672821 ● Fax: +43 732 67282110
Email: praxis@fachtierarzt-leonding.at
Letzte Änderung: 25.03.2020

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